Berliner Gespräche der DZG: Tourismuspolitik, KI und Nationale Tourismusstrategie im Fokus
Die Denkfabrik Zukunft der Gastwelt (DZG) hat in den vergangenen Monaten Gespräche mit Spitzenpolitikern in Berlin geführt, um zentrale Anliegen der Gastwelt-Branche zu vertreten. Hintergrund waren anhaltende Kostensteigerungen und eine gedämpfte Konsumnachfrage, die Tourismus, Hospitality, Foodservice und Freizeitwirtschaft unter Druck setzten.
Österreich koordiniert Tourismusbranche in aktueller Iran-Krise
Tourismus-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner und die Österreich Werbung haben in Wien Vertreterinnen und Vertreter der Tourismusbranche, der Landestourismusorganisationen, der Wirtschaftskammer Österreich, der Österreichischen Hoteliervereinigung, von Reisebüros und dem Flughafen zu einer kurzfristigen Krisensitzung eingeladen. Anlass war die aktuelle geopolitische Lage rund um den Iran-Konflikt. Die Teilnehmenden tauschten sich über Auswirkungen auf internationale Verkehrsströme, Flugpreise, Erreichbarkeit und Buchungsverhalten sowie über mögliche Herausforderungen und Chancen für den Tourismusstandort Österreich aus.
STV: Tourismus-Verband stellt sich gegen Chaos-Initiative
Der Schweizer Tourismus-Verband hat nach eigenen Angaben die Nein-Parole zur sogenannten Chaos-Initiative beschlossen. Die Vorlage fordere die Kündigung des Freizügigkeitsabkommens und gefährde aus Sicht des Verbandes die bilateralen Verträge mit der EU. Diese gelten als zentrale Grundlage für den Schweizer Tourismus. Unter dem Dach des Verbandes startete der Tourismussektor eine Kampagne, um die tourismusaffine Stimmbevölkerung zu mobilisieren.
Reisenetz legt Kernforderungen für nachhaltige Kinder- und Jugendreisepolitik vor
Der Fachverband Reisenetz – Fachverband für Kinder- und Jugendreisen e.V. hat mit dem Papier „Weichen stellen für die Zukunft: Kernforderungen für eine nachhaltige Kinder- und Jugendreisepolitik“ neun zentrale Forderungen vorgestellt. Sie basieren auf den Erfahrungen der Mitgliedsorganisationen und sollen die politischen Rahmenbedingungen für Kinder- und Jugendreisen verbessern.
STV tritt stark+vernetzt bei: Personenfreizügigkeit bleibt für Schweizer Tourismus zentral
Der Schweizer Tourismus-Verband (STV) ist der Allianz stark+vernetzt beigetreten. Damit bekräftigte der Dachverband des Schweizer Tourismus seine Unterstützung für den bilateralen Weg der Schweiz mit der Europäischen Union (EU). Nach Angaben des STV seien stabile und verlässliche Beziehungen zur EU für den Tourismussektor zentral, insbesondere im Hinblick auf den Fachkräftemangel, die internationale Anbindung und die langfristige Wettbewerbsfähigkeit des Tourismusstandorts Schweiz.
DZG warnt vor neuen finanziellen Belastungen für Betriebe der Gastwelt
Die Denkfabrik Zukunft der Gastwelt (DZG) hat ein bundesweites Belastungsmoratorium für personalintensive und standortprägende Dienstleistungsbranchen gefordert. Anlass waren neue kommunale Abgaben wie Bettensteuern, steigende Lohnkosten, Inflation und hohe Betriebsausgaben. In Saarbrücken sei zuletzt eine Bettensteuer von 3,5 Prozent des Übernachtungspreises beschlossen worden. Die Denkfabrik hat einen Standort-Gipfel im Kanzleramt mit Bund, Ländern und kommunalen Spitzenverbänden vorgeschlagen.
DTV fordert Unterstützung für Sicherheit bei Weihnachtsmärkten und Volksfesten
Deutsche Reiseverbände kritisieren geplante EU-Pauschalreiserichtlinie

Kurz vor Beginn des Trilog-Verfahrens am 24. September zwischen EU-Kommission, Rat und Parlament warnten führende deutsche Reise- und Tourismusverbände vor negativen Auswirkungen der geplanten Überarbeitung der EU-Pauschalreiserichtlinie. Die Verbände ASR, BT4Europe, BTW, DRV, DTV, Forum anders reisen, IHA, RDA, VDR und VIR legten erneut eine gemeinsame Stellungnahme vor.
Kritik am Gesetzentwurf: DTV unterstützt Bundesrechnungshof

Der Deutsche Tourismusverband (DTV) unterstützte die Kritik des Bundesrechnungshofs am Gesetzentwurf der Bundesregierung zum geplanten Sondervermögen für Länder und Kommunen. Nach Angaben des Bundesrechnungshofs wurde die ursprünglich vorgesehene Regelung zur Zusätzlichkeit der Bundesmittel aus dem Entwurf entfernt.


