ReisepulsDeutschland 2021: Das neue Jahr und die Kunst der Management-Improvisation

Geschrieben von Matthias Burzinski am .

ReisePuls Deutschland Logo/Signet

 

Die Corona-Pandemie stellt das Tourismusmanagement in allen Segmenten der Branche vor vollkommen neue Herausforderungen. Mit den steigenden Infektionszahlen kehrten im Herbst und Winter die nur vorübergehend beherrschbar erscheinenden Unsicherheiten zurück. Das Reiseverhalten wird beeinflusst von einem ganzen Bündel ungewisser Planungsparameter. Dennoch: Aus den Anpassungen der Reisenden lassen sich bei gleichzeitig wachsender Reiselust Handlungsoptionen ableiten, nämlich aus der 2. Erhebungswelle unseres ReisePuls Deutschland.

Das Corona-Jahr in Instagram-Posts

Geschrieben von Matthias Burzinski am .

Instagram Jahresrückblick

 

Die Corona-Krise hat auch im Instagram-Profil von destinet.de mehr als nur Spuren hinterlassen. Unser Instagram-Team hat das Jahr und die Krise mit einer Fülle von Bildern, Zitaten und Infografiken begleitet. Strategien, Neuigkeiten, Statistiken, Checklisten, Nachdenkliches und Wissenswertes aus der Tourismusbranche, dem Destinationsmanagement, Tourismusmarketing, der Krisenkommunikation und Krisenbewältigung. In diesem Video findet Ihr eine Auswahl der wichtigsten Posts, um das Jahr 2020 noch einmal auf etwas andere und sehr assoziative Weise Revue passieren zu lassen.

Brief aus Hong Kong #9: Über die Pandemie-Lernkurve und was 2021 für die internationale Tourismusbranche bringen wird

Geschrieben von Andrea Springmann am .

Brief aus Hong Kong, Andrea Springmann

 

Viele blicken nach Asien und staunen: Was machen die Länder und Menschen dort anders und besser als bei uns? Andrea hat es uns schon oft geschildert, doch die Pandemie-Lernkurve hierzulande ist eher flach. Jetzt wirft sie zusätzlich einen Blick voraus und sagt, was für die Reisebranche in 2021 wichtig wird.

Seit dem 10. Dezember haben wir in Hong Kong wieder strengere Maßnahmen. Ende November häuften sich die Fälle der Neuinfektionen. Aktuell haben wir ca. 90 neue Covid-19-Fälle pro Tag.

Dr. Jürgen Amann (Köln Tourismus): "Ich bin von Hause aus optimistisch, aber ich bin nicht naiv."

Geschrieben von Matthias Burzinski am .

Dr. Jürgen Amann im Interview

 

Als Dr. Jürgen Amann Anfang 2020 den Köln-Tourismus als Geschäftsführer übernahm, ahnte niemand, dass die Corona-Pandemie den seit Jahren boomenden Städtetourismus zum Erliegen bringen würde. Im Interview mit Matthias Burzinski von destinet.de erzählt er über das Lebensgefühl in Köln, den Weg durch die Krise, neue Herausforderungen an die Destinations-Management-Organisationen (DMO) und die Zukunft des Städte- und Businesstourismus.

Tourist-Informationen als zentrale Orte der Digitalität

Geschrieben von Matthias Burzinski am .

Infografik Future.TI Tourist-Informationen, Nutzung nach Alter

 

Es ist unstrittig, dass sich Tourist-Informationen der Digitalisierung stellen müssen. Doch wer glaubt, dass sie daraus geschwächt hervorgehen, unterliegt einem fundamentalen Irrtum. Das Gegenteil ist der Fall: In der Tourist-Information verschmelzen die analogen und digitalen Wirklichkeiten der Gäste.

Brief aus Hong Kong #8: Wie es auch ohne Lockdown geht und was Taiwan besser macht

Geschrieben von Andrea Springmann am .

Brief aus Hong Kong, Andrea Springmann

 

Hong Kong schafft es auch ohne Lockdown, sogar Restaurants und Hotels bleiben geöffnet. Und auch Taiwan hat eine erfolgreiche Strategie. Was machen sie in Asien anders als bei uns?

Seit mehr als zweieinhalb Monaten haben wir eine quasi Covid-freie Zeit, d.h. weniger als 10 Fälle pro Tag und die letzten Tage gibt es außerdem keine neuen lokal übertragenen Fälle.

Wellenbrecherlockdown: Tourismus, Gastronomie, Kultur und Freizeit tragen die nationale Last

Geschrieben von Matthias Burzinski am .

leerer Biergarten im herbst

 

Nach der letzten Bund-Länder-Runde habe ich hier den Verdacht geäußert, dass die Mitglieder der Bund-Länder-Konferenz ihren Kompass in der Pandemie verloren haben. Meine Begründung war, dass eine einzige Branche - nämlich der Tourismus (inklusive Gastgewerbe) - in Form des Beherbergungsverbots als Blitzableiter für das gesamte Pandemieproblem und die vollständige Planlosigkeit der Exekutive angesichts der 2. Welle herhalten muss. In den folgenden Tagen wurden wir durch den "täglichen Söder" und die mantrahaft wiederholten Appelle an unsere eigene Verantwortung erinnert, wurden ermahnt, dass es jetzt auf alle ankommt.

Sündenböcke Gastgewerbe und Tourismus statt sinnvoller Corona-Maßnahmen: Die Bund-Länder-Konferenz hat sich überlebt

Geschrieben von Matthias Burzinski am .

Angela Merkel und Markus Söder

 

Das Desaster rund um das Beherbergungsverbot, die Sperrstunden und den inkonsistenten Maßnahmencocktail, der aus dem letzten Bund-Länder-Treffen hervorging, kennzeichnet einen bedenklichen Wendepunkt in der bisherigen Pandemie-Politik in Deutschland. Leider. Denn: So energisch und nachvollziehbar die Exekutive zu Beginn mit drastischen Maßnahmen, auch der Einschränkung von Grundrechten, das Infektionsgeschehen eindämmen konnte, so wenig nachvollziehbar sind sie heute und jetzt. Nur das Energische wird noch suggeriert.

Jedes Verständnis ist endlich: Innerdeutsche Risikogebiete, Beherbergungsverbot, zerstörtes Vertrauen

Geschrieben von Matthias Burzinski am .

Berlin Straßenschild Coronahinweise

 

Was mag die Bundesregierung, die Kanzlerin und die Länder im Corona-Kabinett bloß geritten haben, als sie das Beherbergungsverbot erließen? Und allen voran auch noch die Haupturlaubsländer - Bayern, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern. Und BW-Ministerpräsident Kretschmann verstieg sich sogar noch zu der Empfehlung im Herbst besser gar nicht mehr zu reisen.

Brief aus Hong Kong #7: Über die Dritte Welle, Zero-Tourism und getrennte Familien

Geschrieben von Andrea Springmann am .

Brief aus Hong Kong, Andrea Springmann

 

Massentest in Hong Kong, drastische Maßnahmen, getrennte Familien: Angesichts dessen wundert sich Andrea über die Demonstrationen bei uns.

In Hong Kong kommen wir aktuell aus der dritten Covid-Welle. Die Schulen blieben nach den Sommerferien weiter geschlossen. Homeschooling ist hier seit Mitte August angesagt und die Schulen werden erst Ende September wieder vollständig geöffnet.

Was ist das für eine armselige Vorstellung von "Querdenken"?

Geschrieben von Matthias Burzinski am .

schreiende Demonstranten Querdenken

 

Im Zuge der Corona-Krise hatte ich relativ früh zu Beginn der Pandemie eine Ideenskizze für eine Corona-Lektion geschrieben - einen jener Texte, in denen wir hier Gedanken zum weiteren Werdegang des Tourismus in der Krise festhalten. Die Skizze, es waren nur ein paar Zeilen, trug die damals noch unbelastete oder - besser gesagt - positiv besetzte Überschrift "Querdenken". Diese Kreativitätstechnik ist eine der frühesten Formen, nach innovativen Ideen und Prozessen zu suchen.
Jetzt gibt es "Querdenken 711" und der Begriff ist - sagen wir mal - für Prozesse, die im Zusammenhang mit Denken i. A. stehen, nicht mehr ganz so gut geeignet.

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