Ein Jahr KI-Club Tourismus: KI scheitert selten an der Technologie
Ein Jahr KI-Club Tourismus & Kultur liegt hinter uns. Viele Sessions, viele Use Cases, viele Aha-Momente. Und ein Zwischenfazit: Künstliche Intelligenz scheitert selten an der Technologie. KI hadert mit der Organisation.
Genauer: mit der „Wasserfall“-Logik, die wir in Tourist-Infos, DMOs und Museen immer noch vielerorts als Standard betreiben. Das ist kein Vorwurf. Es ist leider ein Muster. Und ich warne schon einmal vor dem Weiterlesen, denn ich überspitze natürlich. Und natürlich sind einige unserer Club-Mitglieder schon weiter vorangeschritten, aber flächendeckend haben wir es hier noch mit einer sehr großen Herausforderung zu tun.




Die Zeit der KI-Integration in den DMOs und TIs hat begonnen. Natürlich wissen wir alle, dass in verschiedenen Anwendungen auch schon vorher KI-Bausteine eingesetzt wurden. Doch mit dem "iPhone-Moment" der KI-Geschichte und der Freischaltung von chatGPT für alle, hat so eine Art neuer Zeitrechnung begonnen. Die Integration generativer KI in unsere Prozesse wird eine der Schlüsselaufgaben bei der Transformation unserer Tourismusorgansationen und Unternehmen sein. In aller Munde und ein wesentlicher Baustein dabei: Die Optimierung des Gästeservices und seine Personalisierung. Ein Instrument: Die Umstellung der früher meist regelbasierten Chatbots auf KI-gestützte Chatbots auf Basis eines der großen Large Language Modelle (LLMs) wie z.B. chatGPT.

Die Diskussion um die Neuausrichtung des Destinationsmanagements setzt sich fort. Die Geister scheiden sich nicht nur an den Begriffen, sondern auch an den konkreten Aufgaben. Während einige sich ins umfassende, aber von einigen Seiten 
