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Top 20 Städte Europas 2015: Metropolen weiterhin auf Wachstumskurs

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Staedte Europa 2015 Uebernachtungen dwif


Im Konzert des europäischen Städtetourismus festigen die deutschen Top-Städtedestinationen ihre Positionen im Nachfrageranking. Das hat das dwif ermittelt.

Die Ränge 3, 9, 11 und 15 wurden demnach erneut auf die vier deutschen Metropolen Berlin, München, Hamburg und Frankfurt am Main eingebucht – dass geht aus dem jährlich vom dwif erstellten Ranking der 20 nachfragestärksten Städtedestinationen in Europa hervor.

Städtetourismus sei demnach in all seinen Facetten ein Wachstumsgarant. Der Wachstumstrend im internationalen und nationalen Städtetourismus in den europäischen Metropolen hielt auch 2015 an. Die zwanzig beliebtesten europäischen Städte vereinten 2015 insgesamt über 330 Millionen Übernachtungen. Dies entspreche einem Plus von 5,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Mit Berlin (Rang 3) und München (Rang 9) finden sich sogar gleich zwei deutsche Metropolen unter den Top 10 der meist bereisten Städtedestinationen Europas.

Die deutschen Top-Metropolen haben ihren Marktanteil am gesamten Übernachtungsaufkommen in den Top-Städten auch 2015 weiter ausgebaut. Auch langfristig bewegten sich die deutschen Städte auf einem dynamischen Wachstumskurs.

Staedte Europa 2015 2014 Uebernachtungsentwicklung dwif

 

Die Auslandsnachfrage sei dabei der deutliche Treiber. Allerdings seien die europäischen Konkurrenzstädte im Incoming-Tourismus deutlich volumenstärker. Allen voran London, Paris, Rom, Barcelona und Prag, die zwischen 14 und 62 Millionen Übernachtungen aus dem Ausland bilanzieren. Berlin und Hamburg verzeichneten jedoch wie Barcelona, Lissabon und Paris echte Marktanteilsgewinne bei den ausländischen Gästen.

Der internationale und nationale Städtetourismus werde auch 2016 von der wachsenden Anziehungskraft der Städte profitieren. Allerdings werde für einige Metropolen ein kontinuierliches und starkes Wachstum bedingt durch die aktuelle Sicherheitslage nicht mehr selbstverständlich sein. Laut erster Statistiken bis Jahresmitte brächen besonders in Frankreich, den Niederlanden und Belgien die Nachfragezahlen ein. Die deutschen Vertreter zählten hier klar zu den Gewinnern.

www.dwif.de