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Erzgebirge hofft auf das Welterbe

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Welterbe Erzgebirge

 

Der Weltdenkmalrat ICOMOS empfiehlt in seinem Fachgutachten die Einschreibung der Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří in die UNESCO-Welterbeliste.

Die Entscheidung über die Aufnahme wird das Welterbekomitee, bestehend aus 21 wechselnd gewählten Staaten, der 193 Mitgliedsstaaten der UNESCO, Anfang Juli in Baku/Aserbaidschan zur Welterbetagung fällen.

Als grenzüberschreitendes Projekt durch den Welterbeverein, den Förderverein Montanregion Erzgebirge mit außerordentlicher Unterstützung der TU Bergakademie Freiberg und unter Projektsteuerung der Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH auf den Weg gebracht, soll das Welterbe als Kulturlandschaft eingetragen werden. Nur in der Verbindung der 17 deutschen und 5 tschechischen Bestandteile liege demnach die Bedeutung der künftigen Welterbestätte begründet. Sie repräsentiere das bergbauhistorische Erbe der Region, stellvertretend für viele weitere Sachzeugen des Bergbaus.

„Die jetzige Empfehlung ist ein wichtiger Zwischenschritt und der touristische Aspekt nicht Hauptanliegen, aber ein positiver Nebeneffekt. Das Besondere ist, dass die 22 Bestandteile auf deutscher und tschechischer Seite nicht in sich geschlossen stehen, sondern in ihrer Verbindung eine enorme Bedeutung für die gesamte Region ausstrahlen.“ so die Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Erzgebirge e. V. Ines Hanisch-Lupaschko.

Die „Bergbau Erlebnistage“ am 01. und 02. Juni 2019 sollen eine erste Möglichkeit sein, die Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří zu erleben. Es finden Sondervorführungen in Museen und Bergwerken, geführte Wanderungen sowie Mitmach-Aktionen statt.

www.montanregion-erzgebirge.de
www.erzgebirge-tourismus.de/bergbauerlebnistage

Bild: Erzgebirge Tourismus