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Ende der Party - kein Après Ski in Österreich: Wintersaison muss "coronagerecht" werden

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Apres ski

 

Jetzt ist raus, was alle erwartet haben: Weder in Ischgl noch anderswo in Österreich wird es im kommenden Winter Après Ski geben. Der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hat gemeinsam mit den zuständigen Ministern*innen unmissverständlich erklärt: Die Wintertourismus-Saison wird anders als bisherige.

Demnach müssen die Touristen*innen auf den klassischen Après-Ski verzichten - er gilt nach Ischgl als „potentieller Infektionsherd". Das erklärte die Bundesministerin für Tourismus, Elisabeth Köstinger (ÖVP). „Es wird klare Regeln geben." So werde der Konsum von Getränken und Essen in der Gastronomie nur im Sitzen gestattet sein. Und in Lokalen soll Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Auch in den Bergbahnen werde eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung gelten. Die Regeln haben auch Einfluss auf die Gruppengröße in Skischulen, die demnach nicht größer als 10 Personen sein und sich nicht mischen dürfen.

Advents- und Weihnachtsmärkte sollen jedoch erlaubt sein, wenn es ein Sicherheits- und Präventionskonzept gebe, dass ein Besucherleitsystem enthalte und den nötigen Abstand garantiere. Aus den Regeln folgt auch, dass die eingeführten Präventionstests, die seit 1. September für Gastronomiemitarbeiter möglich seien, auch von Mitarbeitern der Beherbergungsbetriebe, Skilehrern, Guides und Reisebegleitern in Anspruch genommen werden können. Ohne diese Regelungen sehen Kanzler und Ministerin die Wintersaison insgesamt in Gefahr. Die Infektionszahlen müssen "runter".

https://www.bundeskanzleramt.gv.at

Bild: https://pixabay.com/de/photos/ski-apres-ski-wintersport-trinken-3201017/

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