rcfms startet erste Forschungsphase zu Auswahlkriterien im Business-Event-Markt

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rcfms startet erste Forschungsphase zu Auswahlkriterien im Business-Event-Markt

 

Das neue Research Centre for Future Meeting Studies (rcfms) hat seine erste Forschungsphase gestartet. Im Mittelpunkt stand das Thema „Ecosystem DNA – Die Zukunft der Auswahl von Destinationen, Locations und Dienstleistern“. Das Zentrum ist eine gemeinsame Initiative des GCB German Convention Bureau e.V. und des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO. Mehr als 20 Organisationen beteiligen sich bereits als Research Fellows. Das rcfms hat auf dem 2015 von GCB und Fraunhofer IAO initiierten Innovationsverbund „Future Meeting Space“ aufgebaut.

Die Auswahl von Destinationen, Locations und Dienstleistern für Business Events veränderte sich laut GCB dynamisch. Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit, Datenverfügbarkeit, Erlebnisqualität und Sicherheit haben an Bedeutung gewonnen. „Angesichts dieser wachsenden Komplexität benötigen Veranstalter objektive, datenbasierte Entscheidungsgrundlagen – gleichzeitig müssen sich Anbieter klarer differenzieren und ihre Attraktivität anhand transparenter Modelle belegen“, sagte Matthias Schultze, Managing Director des GCB. „Genau dieses Ziel verfolgen wir mit der kommenden rcfms-Forschung: Wir wollen allen Stakeholdern am Tagungs- und Kongressstandort Deutschland künftig objektive Entscheidungen ermöglichen und zugleich deren internationale Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität sichern.“

Im Zentrum der ersten rcfms-Studie stand die Frage, welche Faktoren künftig die Auswahl von Destinationen, Locations und Dienstleistern bestimmen. Dabei sollen die Kriterien systematisch erhoben, priorisiert und in Entscheidungsmodelle überführt werden. Berücksichtigt werden unter anderem Nachhaltigkeit, Technologieeinsatz, Plattformökonomie und Preis-Leistungs-Verhältnis. „Mit unserem Untersuchungsdesign wollen wir ein Attraktivitätsprofil von Destinationen, Locations und Dienstleistern erstellen, das sowohl die Sicht der Anbieter als auch die Entscheidungsfaktoren der Veranstalter berücksichtigt“, erklärte Dr. Stefan Rief, Leiter des Forschungsbereichs Organisationsentwicklung und Arbeitsgestaltung am Fraunhofer IAO. „Im Fokus stehen harmonisierte Auswahlprozesse, um Effizienz, Vergleichbarkeit und Sichtbarkeit zu erhöhen.“

Die Research Fellows sollen am Ende des Projekts konkrete Ergebnisse für ihre Marktpositionierung erhalten. Dazu gehören datenbasierte Erkenntnisse über die wichtigsten Attraktivitätsfaktoren im Business-Event-Ökosystem sowie transparente Bewertungsmaßstäbe für Auswahl- und Investitionsentscheidungen. Diese sollen Reibungsverluste verringern und die Abstimmung zwischen Erwartungen und Leistungen verbessern. Veranstalter können ihre Scouting- und Sourcing-Prozesse auf dieser Basis effizienter und qualitativ fundierter gestalten.

Neben dem Fellowship-Programm zu „Ecosystem DNA“ haben sich acht Partner für einen vertiefenden Advanced Research Track entschieden. Interessierte Organisationen können sich weiterhin am Forschungsprogramm des rcfms beteiligen.

 

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Bild: © GCB

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