DTV befürwortet Abschaffung des Meldescheins
Der Meldeschein in seiner aktuellen Form sei nicht mehr zeitgemäß. Deshalb begrüßt der Deutsche Tourismusverband e.V. (DTV) die Diskussion darüber und den politischen Vorstoß der Grünen.
Der Meldeschein in seiner aktuellen Form sei nicht mehr zeitgemäß. Deshalb begrüßt der Deutsche Tourismusverband e.V. (DTV) die Diskussion darüber und den politischen Vorstoß der Grünen.
Im Laufe des gestrigen Tages debattierte der Deutsche Bundestag über die Nationale Tourismusstrategie. Aus der Feder der Koalitionsfraktionen liegt ein Antrag auf dem Tisch, der Vorschläge zur Ausgestaltung der Strategie macht. Er spricht viele wichtige Punkte an, lässt allerdings das Thema Urlaubssteuer unbeachtet. Das passt dem DRV gar nicht.
Morgen steht im Plenum eine Debatte zum Antrag der Koalitionsfraktionen zur Nationalen Tourismusstrategie auf dem Programm. Darin enthalten sind 45 Forderungen an die Bundesregierung, um den Wirtschaftsfaktor Tourismus in den kommenden Jahren zu stärken. Der DTV fordert mehr Tempo bei der Umsetzung ein.
„Aus Sicht der Tourismuswirtschaft muss zukünftig ein wesentliches Augenmerk der Tourismuspolitik der Bundesregierung auf der Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit unsere Branche liegen“, kommentiert der Generalsekretär des Dachverbands der Deutschen Tourismuswirtschaft (BT W) Michael Rabe die Studie „Ein wirtschaftspolitischer Beitrag zur nationalen Tourismusstrategie der Bundesregierung“, die der BTW und DIW Econ heute im Tourismusausschuss des Deutschen Bundestags vorstellen.
Unbürokratischer, flexibler und in einem gerechteren Wettbewerbsumfeld – so müsse der Arbeitsalltag in den vorwiegend kleinen und mittelständischen Tourismusunternehmen des Landes künftig aussehen. Das wurde auf dem 21. Tourismusgipfel diskutiert.

Zum fünften Mal hat der Tourismusverband Schleswig-Holstein (TVSH) die Tourismuspolitik der Landesregierung von touristischen Akteuren im Land bewerten lassen und die Ergebnisse in einem Politbarometer zusammengefasst.
Der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung Thomas Bareiß war am 26. September zu Gast beim Loungegespräch des Deutschen Reiseverbandes (DRV) in der TUI politikLOUNGE am Brandenburger Tor in Berlin. Er sprach sich dafür aus, der Tourismuspolitik in der Bundesregierung einen größeren Stellenwert einzuräumen.
Nachdem die Europäische Kommission und die EU-Verbraucherschutzbehörden im Juli Forderungen an Airbnb gestellt hatten, hat sich das Unternehmen nun bereit erklärt, seine Geschäftsbedingungen entsprechend zu ändern.
Die EU-Kommission beabsichtigt im Rahmen des sogenannten „New Deal for Consumers“ eine Stärkung von Verbraucherrechten und die Schaffung von mehr Transparenz im Online-Handel. Das macht der Tourismuswirtschaft offenbar Angst.