Katastrophenfall in Bayern: Geschäfte und Freizeiteinrichtungen schließen

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Berge, Gewitter

 

Ministerpräsident Markus Söder hat in einer Pressekonferenz den Katastrophenfall für Bayern erklärt. Die Infektionsketten seien nicht mehr nachvollziehbar.

Durch den Katastrophenfall soll ein gemeinsames, koordiniertes Vorgehen der Behörden ermöglicht werden. Der Notfallplan soll vorerst für zwei Wochen gelten. Gleichzeitig kündigt Bayern weitere Hilfsmaßnahmen für die betroffenen Unternehmen und auch Kulturbetriebe und Kulturschaffende an. 10 Mrd. Euro würden reserviert.

Es gelten u.a. folgende Regeln (Quelle: Zeit.de, Tagesschau.de):

  • außer im unmittelbaren privaten Umfeld sind ab sofort alle Veranstaltungen verboten
  • alle Freizeiteinrichtungen geschlossen: zum Beispiel Saunas, Bäder, Kinos, Tagungs- und Veranstaltungsräume sowie Sporthallen, Sport- und Spielplätze
  • von Mittwoch an gilt in allen Speiselokalen eine Öffnungszeit von 06.00 bis 15.00 Uhr, zwischen den Tischen müssen 1,5 Meter Abstand eingehalten werden, in einem Lokal dürfen sich maximal 30 Personen gleichzeitig aufhalten
  • in Bayern werden alle Läden geschlossen, die nicht für die Grundversorgung notwendig sind. Eine ganze Reihe von Geschäften bleibt also geöffnet: unter anderem Lebensmittel- und Getränkeläden, Bau- und Gartenmärkte, Reinigungen, Drogerien und Apotheken. Die Öffnungszeiten für diese Läden werden verlängert: werktags bis 22.00 Uhr, zudem sind auch Sonntagsöffnungen möglich, von 12.00 bis 18.00 Uhr.
  • Ausgangsbeschränkungen wie in Österreich sind zunächst nicht geplant.
  • Die Grenze zu Österreich wird streng kontrolliert
  • Es gibt Auflagen für Besuch in Alten- und Pflegeheimen
  • Schulen und Kitas sind geschlossen

(Update 16.03.2020 11:42 h)

https://www.bayern.de/

BIld: https://pixabay.com/de/photos/berge-see-wetter-wolken-sonne-4442337/

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