AUMA: Messewirtschaft sichert über 280.000 Arbeitsplätze in Deutschland

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AUMA: Messewirtschaft sichert über 280.000 Arbeitsplätze in Deutschland

 

Die Messewirtschaft zähle in Deutschland zu den zentralen Wirtschaftszweigen. Laut einer aktuellen Analyse des Wirtschaftsforschungsinstituts Prognos im Auftrag des Verbands der deutschen Messewirtschaft (AUMA) trage die Branche jährlich mit rund 30 Milliarden Euro zur gesamtwirtschaftlichen Wertschöpfung bei und sichere über 280.000 Arbeitsplätze. Bund, Länder und Gemeinden profitieren zudem von Steuereinnahmen in Höhe von rund 5,4 Milliarden Euro.

Die noch unveröffentlichte Studie beruhe auf einer umfangreichen Datenerhebung: Befragt worden seien mehr als 33.700 Besucherinnen und Besucher sowie rund 17.700 ausstellende Unternehmen. Die Erhebungen sollen zwischen September 2024 und Oktober 2025 bei 30 Messen an zehn deutschen Messestandorten stattgefunden haben.

Die Messe Frankfurt habe ihre Ergebnisse als erste veröffentlicht. Demnach sichere sie allein mehr als 30.000 Arbeitsplätze in Deutschland und sorge für Steuereinnahmen von 667 Millionen Euro.

AUMA-Vorsitzender Philip Harting betonte die Bedeutung der Messen für die deutsche Wirtschaft: „Die deutsche Messewirtschaft ist Schlüsselindustrie für die internationale Vernetzung und eine Exportförderung ersten Ranges. Zwei Drittel aller Leitmessen der Weltwirtschaft finden in Deutschland statt. Kaum zu überschätzen ist ihre Bedeutung für den deutschen Mittelstand, für den Messen die idealen Absprungplätze sind, um internationales Geschäft aufzubauen. Unschätzbar sind Messen als Wirtschaftsbooster ganzer Regionen, für Gastgewerbe, Einzelhandel und Handwerk. Die Wirtschaftsministerinnen und -minister in Bund und Ländern müssen den Messeplatz Deutschland stärken: Eine moderne und digitale Visa-Vergabe für unsere ausländischen Messegäste, eine Top-Verkehrsinfrastruktur und weniger Berichtspflichten, um das Kerngeschäft mit voller Kraft zu treiben sowie Messe-Förderprogramme, die einer führenden Exportnation gerecht werden, sind die Basis für die weltweite Spitzenposition.“

Das Messejahr 2026 sei mit der europäischen Leitmesse für Werbeartikel und Merchandising, PSI, in Düsseldorf gestartet. Insgesamt seien in diesem Jahr 320 Messen an 70 deutschen Standorten geplant. Stuttgart verzeichne mit 25 Veranstaltungen die höchste Messedichte, gefolgt von Köln und Nürnberg mit jeweils 24.

Nach ersten AUMA-Hochrechnungen habe die Branche im Jahr 2025 zugelegt. Auf den 304 Messen des Vorjahres habe der Verband 190.490 Aussteller gezählt, ein Plus von 0,7 Prozent gegenüber den jeweiligen Vorveranstaltungen. Die Standflächen seien ebenfalls um 0,7 Prozent auf über 6,9 Millionen Quadratmeter gewachsen. Die Besucherzahl sei um drei Prozent auf mehr als 12,8 Millionen gestiegen.

 

Mehr InformationenAUMA – Verband der deutschen Messewirtschaft | AUMA

Bild: © RX Germany/Oliver Wachenfeld

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