Und was ist, wenn der Gast positiv ist? Südtirol will Gästen Gratis-Tests auf das Coronavirus anbieten

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Kampagne Südtirol Motiv

 

Wenn das Hotel zum Krankenhaus wird: In Südtirol sollen Gäste das Angebot erhalten, sich gratis auf das Corona-Virus testen zu lassen. Das sagte Medienberichten zufolge Landeshauptmann Arno Kompatscher dem Radiosender Rai 1. Frage ist: Will der Gast das wirklich?

Das Angebot soll demnach ein Service sein. Möglich sein sollen demnach sowohl Antikörper-Bluttests als auch so genannte PCR-Tests. Die Tests sollen in Hotelangebote integriert werden.

Italien öffnet am 3. Juni seine Grenzen, und die Signale für bevorstehende Grenzöffnungen Richtung Norden sind positiv - der richtige Zeitpunkt also, um Südtirol durch eine Kommunikationskampagne in den deutschsprachigen Hauptmärkten als sichere Urlaubsdestination in den Bergen zu positionieren. Dies ist wohl auch der Hintergrund des Terst-Services. Die neue Kampagne greift die aktuellen Sehnsüchte der Menschen nach Freiheit, Sicherheit und Natur auf und zeige Südtirol als den Ort, wo Kunden all das finden. Damit setze IDM Südtirol nach dem Start der Tourismus-Kampagne in Italien letzte Woche nun auch zunächst in Deutschland und gleich darauf auch in der Schweiz und in Österreich eine Kampagne mit großer Reichweite und starker Durchdringungskraft in Gang.

Und wenn der Gast positiv getestet wird?

Doch wie ist es um Freiheit und Sicherheit bestellt, wenn ein Test akut positiv ausfallen sollte? Was wird aus den betroffenen Gästen? Was aus dem Hotel? In unserem ReisePuls haben wir festgestellt, dass Reisende einem Test als Voraussetzung für das Reisen kritisch gegenüberstehen. Hier soll es zwar ein Service sein, doch welche Erinnerung bleibt von Tirol, wenn der Gast hier die Meldung erhält, dass er infiziert ist oder war.

„Wir sind davon überzeugt, dass die Grenzen innerhalb Europas in absehbarer Zeit aufgehen und gleichzeitig auch die Quarantäne-Regelungen abgeschafft werden, sodass freies Reisen möglich sein und einem Urlaub in Südtirol nichts mehr im Wege stehen wird. Deshalb starten wir mit der Kampagne in den deutschsprachigen Märkten genau jetzt. Wir möchten, dass Südtirol das erste Urlaubsziel ist, an das unsere Gäste denken, sobald sie wieder in die Ferien fahren dürfen“, sagt IDM-Generaldirektor Erwin Hinteregger. „In den letzten zwei Monaten hat man intensiv daran gearbeitet, Südtirol zu einer sicheren Destination zu machen und alle Vorkehrungsmaßnahmen dazu getroffen. Wir wollen besonders viele und vor allem affine potenzielle Südtirol-Urlauber erreichen und setzen dabei auf jene Eigenschaften, die Südtirol so einzigartig machen, wie die große Gastfreundschaft und die hohe Qualität des Südtirol-Erlebnisses.“ Nur so sei es möglich, etwas von dem Schaden abzuwenden, den Südtirols Tourismus durch die Coronakrise erlitten habe und zumindest einen Teil der Sommersaison zu retten. Ist vor diesem Hintergrund der neue Service wirklich sinnvoll?

Die Kampagne startet am Wochenende in Deutschland mit großflächigen Anzeigen in renommierten Tageszeitungen wie „FAZ“, „Süddeutsche Zeitung“ oder „Die Welt“, begleitet von der Präsenz in reichweitenstarken digitalen Medien wie z.B. „welt.de“. Nächste Woche folgen mit Medien wie „Der Spiegel“, „Focus“, „DIE ZEIT“ oder „Stern“ die Wochen-Leitmedien Deutschlands. „Die Anzeigen in den Print- und Onlinemedien werden durch massive digitale Kampagnenelemente ergänzt, die zielgenau Gästeschichten mit hoher Affinität zu den Themen ‚Reisen‘ und ‚Berge‘ ansteuern. Entsprechendes Videomaterial wird dabei besonders starke Emotionen beim User erzeugen“, so Töchterle. Auch die Social-Media-Kanäle fehlen im Media-Mix nicht.

In der Schweiz, wo die Kampagne nächste Woche losgeht, liegt der Fokus auf der deutschsprachigen Ostschweiz, dort wird es beispielsweise Anzeigen in der „NZZ“ und in der „Sonntagszeitung“ geben. Auch hier hat IDM zusätzlich ein starkes Digitalpaket eingekauft. Etwas zeitversetzt startet die Südtirol-Kampagne Ende nächster Woche auch in Österreich. Flankiert wird die Kampagne überall von intensiver Pressearbeit, die vor allem darauf abzielt, die hohen Sicherheitsstandards Südtirols zu kommunizieren.
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