ITB: Tourismus NRW setzt auf Olympia, Kultur und IGA 2027

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ITB: Tourismus NRW setzt auf Olympia, Kultur und IGA 2027

 

Nordrhein-Westfalen präsentiert sich auf der ITB Berlin vom 3. bis 5. März als Eventreiseland Nummer eins in Deutschland. Im Mittelpunkt des Messeauftritts soll die Bewerbung der Initiative KölnRheinRuhr um die Olympischen und Paralympischen Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044 stehen.

Am NRW-Stand in Hub 27, Stand 202, wird das sportland.nrw mit einer großformatigen Olympia-Grafik für das Sport- und Reiseland werben. Das Deutsche Sport & Olympia Museum aus Köln zeige ausgewählte Exponate, darunter die Olympische Fackel der Spiele in Paris, einen Schläger von Timo Boll und ein Fechtoberteil der Olympiasiegerin Britta Heidemann.

„Olympische und Paralympische Spiele wären eine einmalige Chance für Nordrhein-Westfalen – sportlich und touristisch. Denn solche Großveranstaltungen wirken weit über die eigentlichen Wettkampfstätten hinaus: Sie schaffen Aufmerksamkeit und stärken das Image einer Destination. Zugleich setzen sie nachhaltige Impulse für Infrastruktur und Kooperationen, von denen Regionen und Betriebe langfristig profitieren können“, erklärte Dr. Heike Döll-König, Geschäftsführerin des touristischen Landesverbands Tourismus NRW.

Veranstaltungen seien ein zentraler Treiber für den Tourismus in Nordrhein-Westfalen. Laut DestinationMonitor von YouGov seien sie 2024 bei 29 Prozent aller Urlaubsreisen inländischer Gäste der Hauptreiseanlass gewesen. Damit lagen Events deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt von 15 Prozent. Besonders stark war ihre Bedeutung in Köln und im Ruhrgebiet.

Neben dem Olympia-Thema setze der NRW-Auftritt auf der ITB auch kulturelle Schwerpunkte. In der Kultur-Lounge sollen sich unter anderem Wuppertal mit sieben Institutionen, Münster Marketing mit den Skulptur Projekten Münster und der LWL-Kulturabteilung sowie das Deutsche Fußballmuseum präsentieren.

Auch die Internationale Gartenausstellung IGA 2027 Ruhrgebiet sei am Stand vertreten. Sie gelte als eines der wichtigsten Ereignisse im kommenden Jahr und solle langfristig die Infrastruktur und das Image des Ruhrgebiets als grüne Metropole stärken.

Der aachen tourist service stelle die FEI World Championships in der Soers vor, die 2026 die internationale Reitelite nach Aachen bringen. Neben den Wettkämpfen sei ein umfangreiches Kulturprogramm mit Ausstellungen, Konzerten und Kunstaktionen geplant.

Insgesamt sollen rund 25 Partner am NRW-Stand für das Reiseland Nordrhein-Westfalen werben. Dazu zählen Tourismus NRW als Organisator, Ruhr Tourismus mit den Städten Duisburg, Oberhausen, Essen, Gelsenkirchen, Bochum und Dortmund, die Rheinstädte Köln, Düsseldorf und die Region Bonn, der Niederrhein mit dem Airport Weeze, Aachen, die Eifel sowie Semmel Concerts Entertainment. Ministerpräsident Hendrik Wüst, der Wirtschaftsausschuss des Landtags und Staatssekretärin Silke Krebs sollen ihren Besuch angekündigt haben.

Das NRW-Forum biete an allen drei Messetagen ein Fachprogramm für Presse und Tourismusvertreter. Zum Auftakt soll Niederrhein Tourismus das Ferienressort Marissa Lake Village Rees am Reeser Meer vorstellen. Anschließend lade Tourismus NRW unter dem Motto „Kaffee, Kuchen & Kultur“ zu einem Austausch mit Kulturinstitutionen ein. Gruppentouristiker können an einem Speed-Dating mit der IGA 2027 teilnehmen.

Am zweiten Messetag soll eine Vorschau auf die neue Ausstellung im Gasometer Oberhausen zum Thema Wald auf dem Programm stehen. Weitere Themen seien Sportveranstaltungen als Tourismusfaktor, Jubiläen von RuhrtalRadweg und Rothaarsteig sowie Künstliche Intelligenz im Datenmanagement und in der Reiseplanung.

Das Reiseland Nordrhein-Westfalen verzeichnete weiterhin Rekordzahlen. 2025 erreichten die Beherbergungsbetriebe laut amtlicher Statistik 25 Millionen Gäste und 55,5 Millionen Übernachtungen – so viele wie nie zuvor. Besonders der Inlandsmarkt wuchs: 2024 sei die Zahl der Übernachtungen inländischer Gäste um zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Nordrhein-Westfalen ist damit ein ganzjährig stark nachgefragtes Reiseziel geblieben.

 

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Bild: © Dominik Ketz, Tourismus NRW e.V. – Der Rhein in NRW