St. Peter-Ording stellt Zwischenbericht zum Tourismuskonzept SPO 2026+ vor

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St. Peter-Ording stellt Zwischenbericht zum Tourismuskonzept SPO 2026+ vor

 

Die Tourismus-Zentrale St. Peter-Ording hat im August 2025 das Tourismuskonzept „SPO 2026+" in Auftrag gegeben. Mit der Bearbeitung sind das NIT (Institut für Tourismus- und Bäderforschung in Nordeuropa, Kiel) und CUBFS, Nordstrand, beauftragt worden. Einen Zwischenbericht stellten die Auftragnehmer im Tourismusausschuss vor.

Der Bericht fasste erste Ergebnisse eines Beteiligungsprozesses zusammen, an dem seit 2025 Vertreter aus Bevölkerung, Wirtschaft und Politik mitwirken. Hintergrund sei das Spannungsfeld zwischen rund 2,7 Millionen Gäste-Übernachtungen pro Jahr und einer Einwohnerzahl von etwa 4.000 Personen gewesen.

Die bisherigen Ergebnisse zeigten laut Bericht: Die große Mehrheit der Einwohnerinnen und Einwohner stehe hinter dem Tourismus, wünsche sich jedoch eine bewusstere Steuerung. Im Mittelpunkt stehen Themen wie Verkehrsaufkommen, Wohnraumentwicklung und Flächennutzung sowie wirtschaftliche Stabilität, Arbeitsplatzsicherung und die weitere Profilierung der Destination. Nach Angaben der Beteiligten sei es dabei nicht um ein „Mehr" oder „Weniger" an Tourismus gegangen, sondern um eine gezielte Steuerung.

Bürgermeister Boris Pfau erklärte: „Tourismus ist Teil unserer Identität und die Grundlage für die Entwicklung unseres Ortes. Die große Mehrheit steht dahinter – und genau deshalb geht es jetzt darum, ihn verantwortungsvoll weiterzuentwickeln und die richtigen Rahmenbedingungen für die Zukunft zu schaffen."

In den kommenden Monaten sollen weitere Workshops, Beteiligungsformate und politische Beratungen folgen. Die abschließende Vorstellung des Tourismuskonzepts sei im Herbst 2026 vorgesehen.

 

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Bild: © TZ SPO – Ordinger Strand in St. Peter-Ording.