DZT informiert Branche über Szenarien und Strategien im internationalen Marketing

Die Deutsche Zentrale für Tourismus hat mit mehreren Maßnahmen auf den anhaltenden Nahost-Konflikt und mögliche Auswirkungen auf den deutschen Incoming-Tourismus reagiert. Eine eingerichtete Krisen-Taskforce wertet kontinuierlich Daten zur aktuellen Lage aus. Das wöchentliche Monitoring dient als Grundlage für die Anpassung des weltweiten Marketings für das Reiseland Deutschland nach Angaben der DZT.
Für Partner aus der deutschen Tourismusbranche und der Politik hat die DZT ein neues Dialogformat gestartet. In zwei Webinaren am 14. und 15. April habe sie rund 200 Teilnehmer über mögliche Auswirkungen des Irankriegs auf den Incoming-Tourismus informiert. Die DZT stellte Szenarien, Prognosen zur Nachfrageentwicklung in internationalen Märkten und ihr strategisches Vorgehen vor. Dazu zählten die Anpassung von Budgets und Kampagnen sowie kurzfristige Vermarktungsaktionen.
Den 52. Germany Travel MartTM vom 19. bis 21. April 2026 in Oberhausen werde die DZT nutzen, um im Austausch mit internationalen Vertretern der Reiseindustrie und Medien die aktuelle Marktlage zu bewerten.
Petra Hedorfer, Vorsitzende des Vorstandes der DZT, betonte: „Gerade in Zeiten wirtschaftlicher Verunsicherung und geostrategischer Konflikte ist es außerordentlich wichtig, persönliche Kontakte in der Branche zu pflegen. Ein zentrales Element beim diesjährigen GTM wird daher der strategische Austausch mit den Key Accounts von Reiseveranstaltern und Online Travel-Plattformen zur aktuellen geopolitischen Lage und den absehbaren Auswirkungen des Krieges im Nahen Osten für den Incoming-Tourismus nach Deutschland sein. Der GTM bietet uns zudem die Gelegenheit, die Assets der Marke des Reiselandes Deutschland hervorzuheben und die Wettbewerbsvorteile innerhalb Europas, wie ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis, exzellente Gastgeberkultur und Servicequalität sowie zahlreiche Produktneuheiten, zu präsentieren.“
Der GTM gelte als größte Vertriebsveranstaltung für den deutschen Incoming-Tourismus. Die DZT informiere dort 200 Key Accounts der internationalen Reiseindustrie und rund 80 Medienvertreter aus mehr als 30 Ländern über Trends, Entwicklungen und touristische Produkte. Gastgeber 2026 ist die OWT Oberhausener Wirtschafts- und Tourismusförderung GmbH. Mit der Wahl von Oberhausen setze die DZT nach eigenen Angaben ein Signal für die IGA 2027 im Ruhrgebiet, bei der die Region das Gartenfestival ausrichtet. Deutsche Lufthansa und Sixt sollen den GTM als Premium Partner unterstützen.
Kern der Veranstaltung werde ein zweitägiger Workshop in der Rudolf Weber Arena sein. Dort sollen 165 deutsche Destinationen sowie Transport-, Hotel- und Service-Unternehmen ihr Angebot präsentieren, Kontakte knüpfen und Verträge verhandeln. Internationale Teilnehmer können bereits vor dem offiziellen Start an Pre Convention-Touren in Nordrhein-Westfalen teilnehmen. Live Experience Touren sollen die Gastgeberregion vorstellen. Die Medienvertreter sollen eine internationale Pressekonferenz besuchen und ein Informationsprogramm absolvieren. Weitere Begegnungsmöglichkeiten sollen im Rahmenprogramm mit einem Get-Together bei Topgolf und einem Networking-Event im Metronom-Theater entstehen.
Mehr Informationen: Deutschland: Entdecken Sie die besten Sehenswürdigkeiten - Germany Travel
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