Wintersaison 25/26: Lech Bergbahnen steigern Umsatz um 6,5 Prozent

Die Lech Bergbahnen AG hat die Wintersaison 2025/2026 mit einem Umsatzwachstum von 6,53 Prozent abgeschlossen. Der Umsatz der Bergbahnen stieg um 6,8 Prozent, jener der Gastronomie um 5,5 Prozent. Die Gästezahl blieb mit einem Anstieg von 0,22 Prozent nahezu stabil.
„Die Zahlen zeigen deutlich, dass wir auf dem richtigen Weg sind und unsere Strategie greift. Insbesondere die gezielte Investition in den Ausbau der technischen Beschneiung bei der Talstation Schlegelkopf hat diesen Winter wesentlich zu den guten Pistenverhältnissen vom ersten bis zum letzten Tag beigetragen. Unsere Gäste schätzen die hohe Pistenqualität, die moderne Infrastruktur und das vielseitige kulinarische Angebot“, sagte Klaus Nußbaumer, Vorstand der Lech Bergbahnen AG.
Der Aufsichtsrat habe ein Investitionsvolumen von 16 Millionen Euro für 2026 bewilligt. Fünf Millionen Euro seien für den weiteren Ausbau der Beschneiungstechnik vorgesehen. Sieben Millionen Euro sollen in eine neue Mitarbeiterunterkunft fließen, die Planung dafür laufe.
Für den Sommer plane das Unternehmen mehrere neue Angebote: einen Wasserspielplatz und einen Streichelzoo bei der Rud-Alpe sowie eine künstlerische Installation des norwegischen Architekturbüros Snøhetta auf dem Dach der Zugerbergbahn. Das Projekt trage den Namen Lech Mountain Mirror. Zusätzlich sollen eine Außenbar an der Rud-Alpe und neue Unterkünfte für Mitarbeitende entstehen. Bestehende Unterkünfte sollen saniert werden. Auch in neue Pistenfahrzeuge werde investiert.
Laut Nußbaumer arbeite das Unternehmen zudem an der Erneuerung von Seilbahnanlagen. Die Lech Bergbahnen AG betreibe 14 Anlagen und fünf Gastronomiebetriebe in Lech. Das Unternehmen hält Beteiligungen an sieben weiteren Seilbahngesellschaften in der Region, darunter Bergbahn Lech-Oberlech, Seillifte Oberlech, Skilifte Roter Schrofen, Auenfeld-Jet, Skilifte Schröcken Strolz, Stubner Fremdenverkehrs und Sonnenkopfbahn.
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Bild: © Stefan Graf