VDFU ConnEX 2026 in Berlin setzt Fokus auf Investitionssicherheit

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VDFU ConnEX 2026 in Berlin setzt Fokus auf Investitionssicherheit

 

Über 700 Fachleute und mehr als 120 spezialisierte Aussteller nahmen an der VDFU ConnEX 2026 in Berlin teil. Das führende Fachforum der Freizeit- und Erlebniswirtschaft bot Workshops und zahlreiche Möglichkeiten zum Networking. Vertreterinnen und Vertreter aus Freizeitparks, Zoos, Museen, Erlebniswelten und angrenzenden Branchen, die gemeinsam über 200 Millionen Gäste pro Jahr empfangen, diskutierten zentrale Zukunftsfragen der Branche.

Eröffnet wurde die Veranstaltung von Gitta Connemann (CDU/CSU), Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und Beauftragte der Bundesregierung für den Mittelstand, sowie von Stefan Zierke (SPD), tourismuspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion. Auch Michael Kießling (CDU/CSU) und Stefan Schmidt (Bündnis 90/Die Grünen), tourismuspolitische Sprecher ihrer Fraktionen, nahmen an der Eröffnung teil.

Die VDFU ConnEX gelte als größte jährliche Zusammenkunft der touristischen Freizeitwirtschaft im deutschsprachigen Raum. Sie vereine Anbieter von Vergnügungsparks, Indoor-Einrichtungen, Erlebnisbädern, Tierparks, Museen, Shows und erlebnisorientierten Bildungseinrichtungen.

Die Freizeitwirtschaft verbinde Tourismus, Gastronomie, Beherbergung, Bildung, Mobilität und Kultur zu einem eigenständigen Wirtschaftszweig mit hoher regionaler Bedeutung. Nach Angaben des Verbands Deutscher Freizeitparks und Freizeitunternehmen (VDFU) sollen die Mitgliedsunternehmen allein für über fünf Millionen Inlandsurlaube mit Übernachtung und rund 78 Millionen Gäste jährlich stehen. Insgesamt sollen die Einrichtungen der Branche mehr als 200 Millionen Besucherinnen und Besucher verzeichnen. Diese Nachfrage bilde die Grundlage für Investitionen, Beschäftigung und regionale Wertschöpfung.

Im Mittelpunkt der diesjährigen ConnEX stand der politische Rahmen für Investitionen. Die Branche forderte verlässliche und kalkulierbare Bedingungen, um Investitionen in Deutschland zu sichern und die Wettbewerbsfähigkeit der Standorte zu stärken.

„Wir sind Wertschöpfung. Wir sind Naherholung. Wir sind Ihre Kindheitserinnerung und Ihr Erlebnis von heute und morgen. Die Freizeitwirtschaft investiert, transformiert und stärkt Regionen. Was wir brauchen, sind verlässliche politische Leitplanken. Planungssicherheit ist die Voraussetzung für Investitionsbereitschaft“, erklärte Friedhelm Freiherr von Landsberg-Velen, Präsident des VDFU e. V.

Die Freizeitwirtschaft entwickele sich laut Verband dynamisch. Tagesausflugsziele wandelten sich zu Kurzurlaubsdestinationen, Saisonbetriebe erweiterten ihre Angebote auf ganzjährige Konzepte, Kultur- und Bildungseinrichtungen setzten zunehmend auf erlebnisorientierte Vermittlung. Diese Entwicklung stärkte die Wettbewerbsfähigkeit der Standorte und erhöhte die touristische Attraktivität ganzer Regionen. Besonders in ländlichen Räumen sollen Freizeit- und Erlebniseinrichtungen eine strukturstärkende Funktion übernommen haben, Arbeits- und Ausbildungsplätze sichern und als wirtschaftliche Impulsgeber wirken.

Neben der politischen Diskussion standen fachlicher Austausch und unternehmerisches Networking im Mittelpunkt. Auf dem „Marketplace“ präsentierten sich Unternehmen aus dem Geschäftsnetzwerk, begleitet von praxisnahen Workshops und Dialogformaten. Mit der ConnEX stärke die Branche ihre Rolle als wirtschaftspolitischer Ansprechpartner auf Bundesebene.

 

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Bild: © Scott Webb auf Pixabay