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Stiftung Warentest bewertet Fernbuslinien

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Das Fernbusnetz in Deutschland wächst schnell. Der Bus wird damit zu einer preiswerten Alternative zu Auto und Bahn. Die Experten der Stiftung Warentest sind auf den wichtigsten Linien Probe gefahren.

Ergebnis: Der erste Eindruck sei positiv. Ausführlich berichten sie darüber in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift test.

Wer ein Busticket bucht, sichere sich automatisch einen Sitzplatz. Reservierungsgebühren fielen nicht an. Meist sei ein Koffer im Fahrpreis enthalten. Mit kostenlosem Wlan und preiswerten Getränken lockten Fernbusse vor allem junge Gäste. Die Busverbindungen nutzten hauptsächlich diejenigen, die sparen wollten. Die Strecke von Berlin nach Würzburg koste mit dem Fernbus 27,50 Euro und dauere 5:50 Stunden. Die Bahn verlange für dieselbe Strecke mit dem ICE-Normalpreis 120 Euro, erreiche den Zielbahnhof aber auch schon nach 3 Stunden und 27 Minuten. Die Bahnfahrt sei damit deutlich teurer. Dafür seien die Reisenden auf der Schiene schneller unterwegs.

Die Busse seien pünktlich, die meisten Fahrer freundlich und die Preise moderat. Bei den Testfahrten mit den sechs großen Anbietern Berlinienbus,City2city, Dein Bus, Deutsche Touring, Flixbus und Mein Fernbus habe es keine negativen Überraschungen gegeben.

www.test.de/fernbusse