Zwischen Lockdown und Absage: Großveranstaltungen wie Oktoberfest noch lange untersagt

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Oktoberfest München

 

Bundesgesundheitsminister Spahn macht den Veranstaltern*innen größerer Events, Voksfeste und Parties wenig Hoffnung.

Zu Beginn der Krise wurde deren Ernst und Gefährlichkeit daran bemessen, dass die gerade noch erlaubten Veranstaltungen immer kleiner wurden. Jetzt hat Spahn in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem baden-württembergischen Ministerpräsident Manfred Kretschmann indirekt deutlich gemacht, dass dieser Weg umgekeht genauso gilt. Je größer die Gefahr, um so später die Freigaben der Beschränkungen. Das lässt sich auch so interpretieren: Feste wie das Oktoberfest und andere größere Volkfeste stehen auch in der zweiten Jahreshälfte auf dem Prüfstand. Die Absage droht.

Auch Konzerte, Parties, Sportveranstaltungen wie in der Bundesliga, Kirmes oder größere Konferenzen dürften demnach noch lange im Lockdown bleiben. Spahn dazu: "Was als letztes wieder möglich ist, ist im Zweifel die Party und das Volksfest, weil hier das Ansteckungsrisiko am größten ist."

Medienberichten zufolge soll in München erst im Juni entschieden werden, ob das Oktoberfest überhaupt stattfinden kann. Für die Veranstalter*innen derartiger Events und großer Zusammenkünfte im Allgemein bleibt demnach eine extreme Planungsunsicherheit, die kaum strategische Optionen lässt.

https://www.bundesgesundheitsministerium.de

Bild: https://pixabay.com/de/photos/menschen-oktoberfest-m%C3%BCnchen-3237513/