Vienna Bites verbindet historischen Vampir-Mythos mit Wiener Kulinarik

Der WienTourismus hat den Kurzfilm „Vienna Bites!“ veröffentlicht und damit das kulinarische Themenjahr „Vienna Bites. Küche, Kultur, Charakter“ gestartet. Der dreiminütige Film nutzt das Vampir-Genre und erreichte seit Anfang Februar nach Angaben des WienTourismus mehr als 40 Millionen Aufrufe. Die US-Regisseurin Bianca Poletti führte Regie und schickte dafür einen Vampirinnen- und Vampir-Clan durch das gastronomische Wien.
Der Film verknüpfte den historischen Vampir-Mythos mit der Wiener Küche. Laut WienTourismus gelte die Stadt in der Vampirwelt als Genussmetropole. Das Blut der Einwohnerinnen und Einwohner sowie Gäste sei aufgrund der vielfältigen Küche besonders begehrt. Im Film durchstreifen die Figuren das nächtliche Wien und suchen nach neuen Opfern. Unterstützt werden sie von Wiener Köchinnen und Köchen wie Anton Pozeg, Lukas Mraz, Stefanie Herkner und Parvin Razavi.
Der Film nehme Bezug auf historische Quellen. Am 21. Juli 1725 tauchte der Begriff Vampyri erstmals in der Wiener Zeitung auf. Gerard van Swieten, Leibarzt Maria Theresias, erklärte den Vampirglauben im 18. Jahrhundert zum Aberglauben. „Vienna Bites!“ griff diesen Hintergrund auf und hat ihn mit dem anhaltenden internationalen Interesse an Vampir-Mythen.
Norbert Kettner, Geschäftsführer des WienTourismus, betonte die wachsende Bedeutung der Kulinarik als Reisemotiv. Er erklärte: „Kulinarik wird als Reisemotiv immer wichtiger und ist heute – neben Kunst und Kultur – ein zentraler Grund für einen Wien-Besuch. Rund ein Drittel aller Gastronomiebeschäftigten und der gesamten gastronomischen Wertschöpfung Österreichs entfällt auf unsere Stadt. Deshalb rücken wir die Wiener Küche und ihre vielfältigen Betriebe heuer ins Zentrum unserer Aktivitäten. Mit ,Vienna Bites!‘ greifen wir die historische Vampir-Legende rund um Gerard van Swieten humorvoll auf. Besonders freut mich, dass einige unserer herausragenden Köchinnen und Köche darin als Schauspieler:innen auftreten. Unsere langjährigen kulinarischen Partnerbetriebe tragen maßgeblich dazu bei, dass Wien weltweit als führende Genussmetropole wahrgenommen wird und zeigen einmal mehr wie viel Kreativität und Geschichte in der Wiener Küche steckt und warum sie sogar für Vampir:innen unwiderstehlich ist.“
Der Film zeigte zentrale Schauplätze der Wiener Kulinarik. Er wurde im Kunsthistorischen und im Naturhistorischen Museum gedreht. Weitere Drehorte waren das Hotel Sacher mit der Roten und der Grünen Bar, das Café Schwarzenberg, der Würstelstand Alles Wurscht, der Volksgarten Pavillon und die Fleischerei Kröppel.
Die Umsetzung erfolgte mit der Agentur seite zwei. Die Produktion übernahm Muellers Bureau. Den Soundtrack lieferte Morgan Kibby, die unter anderem mit Harry Styles und Lady Gaga gearbeitet habe. Der Kurzfilm werde in den USA, Kanada, Großbritannien, Südkorea, Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien auf YouTube beworben.
Der WienTourismus widme das Jahr unter dem Motto „Vienna Bites. Küche, Kultur, Charakter“ der Wiener Kulinarik. Die Website biete einen Überblick über die gastronomische Vielfalt der Stadt. Die Destinations-App ivie ergänze das Angebot. Der neue Wirtshaus- und Beisl-Guide stelle Klassiker der Wiener Küche vor. Rund 500 Gastro-Locations in der App sollen Einblick in die kulinarische Szene geben. Die Vienna City Card biete Rabatte in ausgewählten Restaurants, Cafés und Nachtclubs.
Mehr Informationen: Vienna Bites! - wien.info
Bild: © WienTourismus/Hermann Höger – Am Set von „Vienna Bites!“ (v.l.n.r.): Vampir Max, Geschäftsführer des WienTourismus Norbert Kettner, Vampirin Luna, Regisseurin Bianca Poletti und Culinary Director des Hotel Sacher Anton Pozeg.