Wassertourismuskonzept: Deutscher Tourismusverband fordert verbindliche Aussagen

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Die Spitzenverbände des Wassersports, der Wassersportwirtschaft und aus dem Tourismus haben in einer gemeinsamen Erklärung das „Wassertourismuskonzept“ vom Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur (BMVI) als unzureichend und vage kritisiert.

Zwar begrüßen die Verbände, dass das BMVI die Freizeitwasserstraßen und Naturgewässer künftig über einen eigenen Personal- und Sachmittelhaushalt verwalten möchte. Allerdings bleiben viele Fragen offen: „Es fehlt ein konkretes und belastbares Betreiber- und Finanzierungskonzept“, sagt Dirk Dunkelberg, Stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Deutschen Tourismusverbandes e.V. „Für die Entwicklung der einzelnen Wasserstraßen braucht es zuallererst eine umfängliche Datenbasis, um das tatsächliche Potential für Wassertourismus und Wassersport zu ermitteln. Auf dieser Grundlage sollte dann mit allen Betroffenen ein Nutzungskonzept erarbeitet werden. Dabei müssen wir in jedem Fall vermeiden, dass Naturschutz und Tourismus im Rahmen des mit dem Wassertourismuskonzept im engen Zusammenhang stehenden Bundesprogramms „Blaues Band Deutschland“ zur Renaturierung von Gewässern gegeneinander ausgespielt werden.“

Mehr Infos: www.deutschertourismusverband.de