Tourism Innovation Map Austria (TIM) soll Kooperation bei digitalen Projekten fördern

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Tourism Innovation Map Austria (TIM)

 

Die neue Tourism Innovation Map Austria (TIM) soll Digitalisierungsprojekte im östereichischen Tourismus sichtbar machen.

Ziel sei die Förderung von Kooperationen, die Nutzung von Synergien und gemeinsames Lernen innerhalb der Branche. TIM ist ein Projekt des Innolabs Next Level Tourism Austria (NETA) der Österreich Werbung im Auftrag des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus. Vorgestellt wurde TIM am 12. Februar 2020 in Wien im Rahmen des „Runden Tischs der Destinationen“.

Von Bewegungsdaten bis Sprachsteuerung, von Landestourismusorganisationen bis zu den Betrieben: Die Tourismusbranche in Österreich arbeitet auf allen Ebenen an innovativen Digitalisierungsprojekten. Diese sichtbar zu machen, ist die Aufgabe der neuen Tourism Innovation Map Austria (TIM). „Im kleinteilig strukturierten heimischen Tourismus schafft TIM erstmals eine zentrale Anlaufstelle mit einem umfassenden Überblick über die wichtigsten Digitalisierungsprojekte im Land“, sagt Petra Stolba, Geschäftsführerin der Österreich Werbung. „Im Plan T – Masterplan für Tourismus haben wir der Österreich Werbung den klaren Auftrag erteilt, die Branche bei der Digitalisierung zu begleiten und zu unterstützen. Mit TIM, der Tourism Innovation Map Austria, leistet die ÖW einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung des Plan T und schafft ein wertvolles Tool für den heimischen Tourismus“, so die zuständige Sektionschefin im Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus, Ulrike Rauch-Keschmann.

Reinhard Lanner, Chief Digital Officer der ÖW, präsentierte TIM am 12. Februar 2020 in Wien im Rahmen des Runden Tischs der Destinationen. Bei der aktuell quartalsweise stattfindenden Plattform tauschen sich Vertreter der heimischen Branche zu aktuellen Trends und Fragestellungen im Tourismus aus. Schwerpunkte der jüngsten Veranstaltung waren unter anderem die Tourismusstrategie Plan-T und die Digitalisierung.
Das Rad nicht neu erfinden

„Mit TIM fördern wir Kooperation, nutzen Synergien und verbessern gegenseitiges Lernen“, erklärt Lanner die Intention hinter TIM. „Im Zuge der Digitalisierung sind viele Player mit ähnlichen Aufgabenstellungen konfrontiert. Es macht wenig Sinn, wenn jeder TVB sein eigenes Digitalprojekt aufsetzt. Wenn es einen gemeinsamen Case gibt, ist das die Chance für alle, Kosten zu sparen und schneller zu sein“, so Lanner.
42 Projekte aus neun Bundesländern

Zum Start listet TIM 42 Projekte aus neun Bundesländern, unterteilt in die Kategorien New Interfaces, Automatisierung, API, Analyse und Datenmanagement. Zu jedem Projekt sind Auftraggeber, aktueller Status, eine Kontaktperson und natürlich die Projektbeschreibung erfasst. Online ist die Tourism Innovation Map Austria unter www.austriatourism.com/tim  erreichbar.

Bild: Screenshot