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Halden-Hügel-Hopping für Wanderer im Ruhrgebiet

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Ab sofort gibt es die Möglichkeit, die Halden des Ruhrgebiets, die Bergbau-Geschichte und vieles mehr auf besondere Art und Weise kennenzulernen: beim Halden-Hügel-Hopping auf neuen Wanderwegen durch das Ruhrgebiet.

In der vergangenen Woche wurde die 186 Kilometer lange Tour mit 12 Themenrouten von Landrat Cay Süberkrüb und Ulrich Carow, Bereichsleiter Umwelt beim Regionalverband Ruhr, offiziell vorgestellt. „Das ist eine tolle Möglichkeit, um den Menschen in der Region, aber auch Gästen die Besonderheiten des Ruhrgebiets näher zu bringen. Mit dem Halden-Hügel-Hopping verbinden wir Naturerlebnis und Bewegung, historische Informationen und tolle Ausblicke. Von der Halde Hoheward aus kann man bei guter Sicht bis Düsseldorf und Oberhausen, Dortmund und Essen schauen“, sagt Landrat Cay Süberkrüb.

Die Routen binden demnach die einzigartigen, hier konzentrierten (Berge)Halden, die natürlichen Berge („Hügel“) und andere Hochpunkte ein. 20 Halden stünden im Projektraum und erreichten wie die Hügel Höhen bis 110 m über Grund, gut 150 m über Normalnull. Die Halden sind als Plateau-, Tafel-, Spiralberg, Vulkan, Spitzkegel oder als Landschaftsbauwerk kunstvoll erschaffene, inzwischen meist "grüne Berge". Auf ihnen findet der Naturfan eine spezifische Fauna und Flora. Und auch Kunstfans sollen auf vielen Halden auf ihre Kosten kommen, denn sie sind mit Gipfel-Kunst wie Bramme, Obelisk, Tetraeder oder mit Anschauungstechnik wie Himmelsobservatorium und Sonnenuhr ausgestattet.

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Auch zwischen den Halden und Hügeln gibt es Ungewöhnliches zu entdecken. So findet sich in den Tälern dazwischen, auf Altindustriearealen und an Flüssen und Kanälen eine besondere Form der Natur wie beispielsweise die Emscher-Insel.

Die Routen haben ein Höhenprofil für moderates Bergwandern. Aus den insgesamt zwölf jeweils für sich wanderbaren Themenrouten entstehe durch direkte Anknüpfungspunkte oder durch Querverbindungsrouten auf vorhandenen Wanderwegen ein Gesamtroutennetz von 186 km. Die einzelnen Thementouren seien zwischen sieben und 19 km lang. Sie beinhalteten je Tour Anstiege zwischen 100 und 640 Höhenmetern. Jede Tour habe ein eigenes Thema. Immer stehe das Sichtbare oder auch das durch den Strukturwandel nicht mehr Sichtbare im Fokus. An 150 „Erzählstationen“ gebe es je nach gewählter Zugangsform stichwortartige oder ausführliche Informationen zum jeweiligen Ort.

Eine Ausnahme beim Halden-Hügel-Hopping sei der "Vestische Höhenweg". Er sei als einziger eine Streckenwanderung über 53 km – in drei Etappen konzipiert – und verlaufe weitestgehend auf dem natürlichen vestischen Höhenrücken durch die ganze HHH-Region von Ost nach West.

Zum Start des Halden-Hügel-Hoppings gibt es auch eine App – allerdings zunächst als Beta-Version, weil in Kürze noch einige Extras hinzukommen sollen. Die App biete neben den Routen auch aktuelle und historische Fotos und viele zusätzliche Informationen. Im ersten Schritt sei sie für alle Android-Geräte verfügbar, in Kürze soll sie auch auf iPhones installierbar sein.

Die Routen sind darüber hinaus auch im Internet zu finden. Auf der Seite www.halden-huegel-hopping.de gibt es alle Informationen rund um das Halden-Hügel-Hopping, auf www.regiofreizeit.de gibt es auch die Routen und Karten und mit verschiedenen Ergänzungsmöglichkeiten.

Bild: http://pixabay.com/de/tetraeder-ruhr-bottrop-design-165098/, Kreis Recklinghausen

Tags: Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Destinationen: Ruhr
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