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Berlin feiert Wiedereröffnung der Staatsoper

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Zuschauerraum



Am Boulevard Unter den Linden befindet sich das Opernhaus der Staatsoper. Am 03. Oktober wurde sie - generalsaniert, mit neuer Technik, besserer Akustik, mehr Sicht für die Besucher und mit frischem Glanz für den Nachkriegsentwurf des Architekten Richard Paulick - wiedereröffnet, um danach gleich wieder zu schließen.

Die Staatsoper Unter den Linden ist Berlins erstes Opernhaus und Berlins bedeutendster historischer Theaterbau. In den Jahren 1741 bis 1743 nach Plänen des Architekten Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff erbaut, war sie das erste freistehende Opernhaus Deutschlands und zu seiner Entstehungszeit das größte Operngebäude in Europa. Von 2010 bis 2017 wurde die Staatsoper umfangreich saniert und modernisiert. Das Ziel war es, neben einer komplett neuen Bühnentechnik, auch die Nachhallzeit um eine Sekunde zu verlängern – ein Wunsch des Generalmusikdirektors Daniel Barenboim.

Die Decke des Innenraums wurde um vier Meter angehoben und eine sogenannte Nachhallgalerie eingerichtet. Die Wiedereröffnung der Staatsoper wurde am 3. Oktober 2017 mit den "Szenen aus Goethes Faust" von Robert Schumann gefeiert. Dirigiert hat Daniel Barenboim, die Inszenierung stammte von Jürgen Flimm. Danach musste die Oper jedoch erst noch einmal geschlossen werden, denn die Arbeiten sind noch nicht abgeschlossen.

Ab dem 7. Dezember, pünktlich zum 275. Jubiläum des Opernhauses, soll die Staatsoper dann ihren regulären Spielbetrieb mit Premieren und Repertoire aufnehmen. Höhepunkte der neuen Spielzeit im angestammten Haus sollen u.a. die Premiere der Wagneroper "Tristan und Isolde" am 11. Februar 2018 sein, dirigiert von Daniel Barenboim und unter der Regie von Dimitri Tcherniakov sowie die Aufführung der Oper "Macbeth" von Verdi.

https://www.staatsoper-berlin.de
 
Bild: © visitBerlin, Foto: Häner