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Dresden: Kongresse als Wachstumsmotor für Übernachtungsgeschäft

Der September war für Dresden nach eigenen Angaben der Monat der Kongresse und der Zuwachsraten in den Übernachtungen und Ankünften. Allein die Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) vom 16. bis 19. September brachte 7.000 Gäste in die Stadt und damit geschätzte 20.000 Übernachtungen.

Aber auch der Europäische Orchideen Kongress (EOC) mit ca. 1.000 Teilnehmern bzw. die Vorbereitung der Semicon im Oktober sorgten für gute Ergebnisse bei den Geschäftsreisen. "Mit Kongressen wie der Jahrestagung der DGU gehen wir genau in die angestrebte Richtung, mit international hochkarätigen und teilnehmerstarken Veranstaltungen den Kongressstandort Dresden auf- bzw. auszubauen. Und gelungene Kongresse sprechen sich herum, ziehen Folgeveranstaltungen nach sich", glaubt Ulrich Finger, Geschäftsführer der Messe Dresden GmbH.

Für September wurden im Vergleich zum Vorjahresmonat Steigerungen in den Übernachtungen mit +3,6% aus dem Inland, +10,0% aus dem Ausland und damit +4,7% ins­gesamt registriert. Dies entspreche 353.334 Übernachtungen. Ebenfalls gestiegen seien die Ankünfte. Hier kamen aus Deutschland +1,3% mehr Besucher, aus dem Ausland +3,7% und insgesamt +1,0% mehr Gäste.

Insgesamt von Januar bis September wurden 2.427.499 Übernachtungen in Dresden gezählt, das entspreche einem Zuwachs gegenüber dem Vorjahr um +1,1%. Hierbei blieben die inländischen Übernachtungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In den ausländischen Märkten konnten die Übernachtungen erneut gesteigert werden (+6,1%). Die größten Zuwachsraten aus dem Ausland gegenüber dem Vorjahreszeitraum brachte Russland mit einem Plus von 49,4% Übernachtungen, gefolgt von Dänemark mit +17,3% und der Schweiz mit +13,4%. Auch im September brachten die meisten Übernachtungen aus dem Ausland wieder Amerikaner (7.436), gefolgt von Schweizern (6.294) und Österreichern (5647 Übernachtungen).

"Wir hoffen, dass sich langsam eine positive Trendwende im Dresden-Tourismus nach den guten Zahlen in den ersten neun Monaten von 2009 abzeichnet. Für die Tourismuswirtschaft wird aber in 2010 weltweit ein schwieriges Jahr prognostiziert. Um die aktuellen positiven Entwicklungen im Dresden-Tourismus in den kommenden Monaten fortzuführen, müssen alle relevanten Partner der Tourismubranche gemeinsam an der anlassorientierten Vermarktung der Landeshauptstadt Dresden arbeiten", so Dr. Bettina Bunge, Geschäftsführerin der Dresden Marketing GmbH.

http://www.dresden.de/

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