Deutscher Heilbäderverband fordert mehr Geld für ambulante Kuren
Freitag, den 09. Oktober 2009 um 01:00 Uhr
Lediglich 0,092 Prozent der Ausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherung würden derzeit für ambulante Kuren verwandt. Dr. Gerd Müller, Präsident des Deutschen Heilbäderverbandes e. V. (DHV) fordert, dass die offene, ambulante Badekur zur Pflichtleistung werde und damit der Bedeutung der hochprädikatisierten Heilbäder und Kurorte in Deutschland entsprochen werde. "Ein weiterer Meilenstein für die deutsche Gesundheitswirtschaft ist die Neugestaltung des Präventionsgesetzes", so Dr. Gerd Müller. "Unsere deutschen Heilbäder und Kurorte sind ein bedeutender Wirtschaftsfaktor, der aktiv in dieses Gesetz eingebunden werden muss."
Über 20 Mio. Gäste mit 103 Mio. Übernachtungen meldeten laut Verband die deutschen Kurorte und Heilbäder im Jahr 2008. Der jährliche Umsatz lag demnach bei ca. 30 Mrd. Euro. Rund 350.000 Beschäftigten seien in diesem Bereich beschäftigt. Das Kur- und Bäderwesen verzeichne zweistellige Zuwachsraten auch im Krisenjahr 2009.
http://www.deutscher-heilbaederverband.de/
