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Gute Noten für den DRV

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Der Deutsche ReiseVerband (DRV) wollte es genau wissen: Wie wird die Rolle des Branchenverbands als Interessenvertretung beurteilt? Werden die angebotenen Serviceleistungen genutzt und welche Erfahrungen haben die Mitglieder mit dem Verband gemacht?

Das Ergebnis der Mitgliederbefragung mache deutlich: Übergreifend werde der DRV von den Befragten als die zentrale Interessenvertretung der Tourismusbranche gesehen, die sich für die Belange ihrer Mitglieder gegenüber der Politik und der Öffentlichkeit einsetze. Er besetze und vertrete, so die Meinung der Mehrheit der Befragten, die großen Themen der Branche. Viele von ihnen wünschten sich, dass sich der Verband für einheitliche Branchenstandards einsetze - wie zum Beispiel Allgemeine Geschäftsbedingungen für die Reisebranche - und sie informiere, welche Konsequenzen sich für die Branche beispielsweise aus aktuellen Gesetzgebungsverfahren der Europäischen Union ergäben.

Im Auftrag des DRV hat die Unternehmensberatung Dr. Fried & Partner kürzlich in einer repräsentativen Umfrage 240 DRV-Mitglieder, 30 ehemalige und 80 Nicht-Mitglieder von konzernunabhängigen Reisebüros und Reiseveranstaltern im Rahmen eines ausführlichen Telefon-Gesprächs interviewt. "Wir freuen uns, dass sich die Unternehmen die Zeit genommen haben, um über ihre Erfahrungen mit dem Verband Rede und Antwort zu stehen. Zugleich freuen wir uns über das überwiegend positive Bild, dass nicht nur die aktuellen Mitglieder vom DRV haben", bedankte sich Hans-Gustav Koch, DRV-Hauptgeschäftsführer, bei den Teilnehmern der Befragung. "Klar ist aber auch", so Koch weiter, "dass wir uns auf diesen Lorbeeren nicht ausruhen dürfen, sondern weiter daran arbeiten müssen, die individuellen Bedürfnisse unserer Mitglieder noch gezielter zu bedienen und damit eine noch höhere Zufriedenheit herzustellen. Es gibt genügend Potenzial für Verbesserungen - auch das zeigt die Befragung."

Überdurchschnittlich gut bewerteten die befragten Mitglieder demnach das Leistungsportfolio des DRV. Sie schätzten vor allem die Kompetenz, den Service sowie die Freundlichkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der DRV-Geschäftsstelle. Bevorzugt wendeten sich Mitglieder bei rechtlichen Fragen, für das Krisenmanagement, zu Marktforschungsthemen und zu Aus- und Weiterbildungsfragen an den DRV. Viele sähen darüber hinaus in der Vielzahl der unterschiedlichen Unternehmen unter dem Dach des Verbands eine große Stärke der Interessenvertretung. Dabei sei ihnen der Dialog zwischen Leistungsträgern, Reiseveranstaltern und Reisebüros sowie der Erfahrungs- und Meinungsaustausch untereinander sehr wichtig. Hierfür wünschten sich viele der Befragten weitere themenbezogene Workshops und den Kontakt zu den Top-Entscheidern der Tourismusbranche.

"Der Dialog mit den Mitgliedern ist ein zentraler Baustein für unsere Verbandsarbeit", betont Koch. "Hieraus lassen sich konkrete Handlungsempfehlungen ableiten, die wir in unsere tägliche Arbeit einfließen lassen." So komme der DRV dem Bedürfnis nach themenbezogenen Workshops nach und werde am 19. Januar 2010 zur DRV-Denkfabrik Flug einladen. Im Fokus der Veranstaltung am Frankfurter Flughafen stehen die Folgen und Chancen eines sich verändernden Kaufverhaltens und - vor diesem Hintergrund - die Frage nach dem Vertrieb von Flugscheinen. Über Perspektiven und Ziele ihrer Unternehmen referieren Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender Fraport, Christoph Debus, Vorstandsmitglied Air Berlin, Stefan Lauer, Vorstandsmitglied Lufthansa, und Holger Taubmann, Geschäftsführer Amadeus Germany. Ferner seien - nach den erfolgreichen Veranstaltungen in 2009 - weitere regionale Diskussionsveranstaltungen zu aktuellen Fragestellungen in Zusammenarbeit mit den Industrie- und Handelskammern geplant.

http://www.drv.de/

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