Schweiz: Leichter Rückgang der Logiernächte im September 2009
Mittwoch, den 25. November 2009 um 01:00 Uhr
Die inländische Nachfrage blieb stabil mit einem Total von 1,6 Millionen generierten Logiernächten (-440 Logiernächte). Die Besucherinnen und Besucher aus dem Ausland verzeichneten 1,8 Millionen Logiernächte; dies entspricht einem Minus von 0,7 Prozent (-14.000) gegenüber derselben Vorjahresperiode.
Von Januar bis September 2009 lag die kumulierte Zahl der Logiernächte bei 28,7 Millionen. Dies entspricht im Vergleich zur selben Vorjahresperiode einer Abnahme von 5,7 Prozent (-1,7 Millionen Logiernächte). Die inländischen Gäste registrierten einen Rückgang von 433.000 Logiernächten (-3,4%). Bei den ausländischen Gästen gingen die Logiernächte um 1,3 Millionen zurück (-7,4%).
Zunahme bei den Gästen vom asiatischen Kontinent
Nach Kontinenten betrachtet erzielte Asien im September 2009 sowohl absolut als auch prozentual die stärkste Nachfragesteigerung. Konkret ergab sich ein Plus von 32.000 Logiernächten (+18%) gegenüber September 2008. Unter den asiatischen Ländern verzeichnete Japan mit einem Zuwachs um 12.000 Logiernächten die deutlichste absolute Steigerung (+26%), gefolgt von China (ohne Hongkong) mit 8.300 zusätzlichen Logiernächten (+39%). Die Golfstaaten registrierten 6.000 Logiernächte mehr (+51%). Die Nachfrage aus dem amerikanischen Kontinent stieg mit 680 zusätzlichen Logiernächten (+0,3%) leicht an. Die Vereinigten Staaten verzeichneten ein stabiles Resultat (+190 Logiernächte; +0,1%). In Europa betrug der Nachfragerückgang 39.000 Logiernächte, das sind 2,8 Prozent weniger als in derselben Vorjahresperiode. Die stärkste absolute Abnahme wurde vom Vereinigten Königreich (-32.000 Logiernächte; -17%) registriert. Es folgt Deutschland mit einem Minus von 9.900 Logiernächten (-1,6%). Spanien legte demgegenüber um 5.700 Logiernächte zu (+14%). Die beiden Kontinente Ozeanien (-4.200; -13%) und Afrika (-3.000; -12%) verbuchten einen Logiernächterückgang.
Unterschiedliche Entwicklung in den Tourismusregionen
Bei den Tourismusregionen liegt die Region Basel im September 2009 mit einem absoluten Logiernächteplus von 15.000 an der Spitze (+13% gegenüber September 2008). Es folgen das Tessin mit 4.900 zusätzlichen Logiernächten (+1,5%), die Genferseeregion mit einer Zunahme von 3.800 Logiernächten (+1,6%) und das Wallis mit 2.900 Logiernächten mehr (+0,8%). Demgegenüber verzeichnete die Region Zürich mit einem Verlust von 14.000 Logiernächten den stärksten absoluten Rückgang (-3,2%). Die Zentralschweiz und das Schweizer Mittelland folgen mit einem Minus von 12.000 (-3%) bzw. 9.200 Logiernächten (-5,2%).
http://www.swisstourfed.ch/


