Tourismustag Brandenburg: Touristische Potenziale gemeinsam vermarkten
Freitag, den 20. November 2009 um 01:00 Uhr
"Tourismus ist eine Zukunftsbranche in Brandenburg," meinte Wirtschaftsminister Ralf Christoffers zur Eröffnung des Tourismustages. So stehe es nicht nur im Koalitionsvertrag der neuen Landesregierung, dafür sprächen auch die Zahlen.
Allein im August dieses Jahres kamen demnach fast 458.000 Gäste nach Brandenburg - 2,4 Prozent mehr als im August des Rekordjahres 2008. Auch die Zahl der Übernachtungen stieg leicht um 0,2 Prozent auf 1,39 Millionen. Von Januar bis August konnte Brandenburg nahezu 2,6 Millionen Gäste begrüßen - ein Plus von immerhin 0,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch bei den fast 7,3 Millionen Übernachtungen verzeichnete Brandenburg im Jahresverlauf einen Zuwachs von 1,2 Prozent. "Wachstumshemmer waren dabei der Rückgang beim Geschäftsreiseverkehr und bei den internationalen Gäste. Ausgleichend wirkte dagegen die positive Entwicklung bei den inländischen Touristen, die in Folge der Krise ihren Urlaub vermehrt im Heimatland verbringen", erläuterte Minister Christoffers.
Unabhängig von der krisenbedingten Entwicklung gelte es, die internationale Vermarktung Brandenburgs als attraktivem touristischen Reiseziel weiter voranzutreiben. "Auch wenn das Geschäft mit internationalen Gästen aktuell krisenbedingt leidet, so liegen doch erhebliche Wachstumschancen für die brandenburgische Tourismuswirtschaft im Ausland. Die im Vergleich zum inländischen Tourismus überdurchschnittlichen Wachstumsraten bei den Ankünften und Übernachtungen internationaler Gäste der vergangenen Jahre unterstreichen das eindrücklich", sagte Christoffers. Sein Ziel sei es, die Kooperation mit Berlin auszubauen, da sich die Hauptstadt "als immer größerer Magnet für internationale Gäste und als größter innerdeutscher Quellmarkt für Brandenburg" erwiesen habe. Zudem wolle er auch die Zusammenarbeit intensivieren mit den Nachbarbundesländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern sowie mit dem Nachbarland Polen.
Besonderes Augenmerk müsse zudem weiterhin auf eine stetige Verbesserung der Qualität der touristischen Produkte und Dienstleistungen gerichtet werden. Abschließend äußerte sich der Minister lobend über die Arbeit der Tourismusakademie Brandenburg. Mit der Initiative "ServiceQualität Deutschland", die durch brandenburgisches Engagement maßgeblich mit gestaltet worden ist, stehe ein gutes Instrument für ein hochwertiges Qualitätsmanagement zur Verfügung, so Christoffers.
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