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Saisonbilanz 2009 des Sparkassen-Tourismusbarometers Schleswig-Holstein: Positive Entwicklung

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Vom diesjährigen Trend "Deutschlandtourismus" habe das Urlaubsland Schleswig-Holstein stark profitiert. So das Ergebnis des Sparkassen-Tourismusbarometers Schleswig-Holstein.

Bei den Deutschen habe die allgemeine wirtschaftliche Lage nicht generell zum Urlaubsverzicht geführt. Bundesweit seien zwar von Januar bis August die Ankunfts- und Übernachtungszahlen um jeweils -0,4% leicht zurückgegangen, die Verluste resultierten jedoch aus der gesunkenen Nachfrage aus dem Ausland und dem rückläufigen Geschäftsreisetourismus. Bis einschließlich August konnten das Gästeaufkommen und die Übernachtungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum noch gesteigert werden.

Deutschlands nördlichstes Urlaubsland gehöre zu den Gewinnern der Saison. In Schleswig-Holsteins gewerblichen Beherbergungsbetrieben und auf Campingplätzen wurden von Januar bis August 2009 insgesamt 4.215.857 Gästeankünfte und 18.053.415 Übernachtungen gezählt. Dies entspreche einem Wachstum bei den Ankünften um +3,4% sowie bei den Übernachtungen um +2,4% verglichen mit dem Vorjahreszeitraum. Die Steigerungen seien ausschließlich auf die erhöhte Inlandsnachfrage zurückzuführen, aus dem Ausland kamen verglichen mit dem Vorjahreszeitraum weniger Urlauber.

Positive Entwicklung an den Küsten und in der Holsteinischen Schweiz

Beide Küsten hätten sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum positiv entwickelt. Die Ostsee Schleswig-Holstein liege mit einem Plus von +4,5% bei den Ankünften und +3,6% bei den Übernachtungen über dem Landesdurchschnitt. Die Nordsee Schleswig-Holstein verzeichne bei den Ankünften Zuwächse von +4,3% und bei den Übernachtungen von +1,4%. Auch die Holsteinische Schweiz profitiere von +2,8% Ankünften und +1,6% Übernachtungen verglichen mit dem Vorjahreszeitraum. Der Boom im Campingtourismus setze sich im Sommer 2009 weiter fort. Das Wachstum bei den Ankünften (+18,9%) und Übernachtungen (+11,3%) wirke sich positiv auf die Gesamtbilanz aus.

Schleswig-Holsteins Freizeiteinrichtungen

Die "touristischen Wetterstationen", hätten in diesem Jahr Einbußen zu verzeichnen. Im Gesamtzeitraum Januar bis August lägen die Besucherzahlen aller Wetterstationen zusammen 2,8% unter dem Vorjahresniveau. Berücksichtigt werden müsse jedoch, dass in der Vorjahresbilanz die Besucher der Landesgartenschau in Schleswig einen hohen Anteil hatten. Zwischen Mai und August (2. Tertial 2009) kamen insgesamt 3,4% weniger Besucher in die Freizeiteinrichtungen. Gäste verloren haben in diesem Zeitraum die Erlebnisbäder und Thermen (-5,8%), die Museen (-14,1%) und besonders die Stadtführungen (-41,8%). Eine positive Bilanz ziehen die Naturinfozentren (+5,8%), die Zoos und Tierparks (+5,1%) sowie die Schlösser (+2,1%).

Das touristische Branchenthema 2010 in Schleswig-Holstein

Im nächsten Jahr werde der Schwerpunkt auf das Thema "Natur, Umwelt und Tourismus" gesetzt. Im Fokus stünden neue nachhaltige zielgruppengerechte Angebote. Hintergrund sei die Aufnahme des Wattenmeers zum UNESCO-Weltnaturerbe sowie die zunehmende Bedeutung dieses Themas für ganz Schleswig-Holstein.

Der Sparkassen- und Giroverband für Schleswig-Holstein und der Tourismusverband Schleswig-Holstein e.V. haben die Fortführung des "Sparkassen-Tourismusbarometers Schleswig-Holstein" bis zum Jahr 2012 vereinbart.

www.sparkassen-tourismusbarometer-sh.de  

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