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Deutsche Bahn und SNCF eröffnen Verbindung Frankfurt-Marseille

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Die Deutsche Bahn (DB) und die SNCF haben eine Direktverbindung zwischen Frankfurt (Main) und Marseille in Betrieb genommen.

Über die neue Schnellfahrstrecke „Rhein-Rhône“ verkürzten sich die Reisezeiten zwischen Südwestdeutschland und Südfrankreich damit um bis zu 90 Minuten. Die Direktverbindung zwischen Frankfurt und Marseille führe über Mannheim, Karlsruhe, Baden-Baden, Straßburg, Mülhausen, Lyon, Avignon und Aix-en-Provence. Zum Einsatz komme der neue Doppelstockzug TGV Euroduplex. Er erreiche auf der täglichen Hin- und Rückfahrt Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 320 km/h.

„Der Zugverkehr in Europa wird wieder ein Stück grenzüberschreitender und noch kundenorientierter. Mit der Verbindung Frankfurt-Marseille setzen wir erneut einen Meilenstein in unserer erfolgreichen Zusammenarbeit mit der SNCF“, sagte Dr. Rüdiger Grube, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn, anlässlich der Eröffnungsfahrt. „Profitieren werden nicht nur das Rhein-Main-Gebiet und Marseille, sondern auch die Regionen zwischen Oberrhein und Südfrankreich, die nun noch enger in das europäische Fernverkehrsnetz eingebunden werden“, so Dr. Grube weiter.

„Für die Menschen auf beiden Seiten der Grenze ist dies eine neue, umweltfreundliche Möglichkeit, schneller in den Süden Frankreichs zu reisen“, so Barbara Dalibard, Generaldirektorin von SNCF Voyages und Mitglied des Vorstands der SNCF.

Die einfache Fahrt auf der Verbindung zwischen Deutschland und dem Mittelmeer sei im DB-Tarif Europa-Spezial oder im SNCF-Tarif Prem’s ab 39 Euro erhältlich (69 Euro in der 1. Klasse). Auf kürzeren Abschnitten wie Frankfurt-Straßburg oder Karlsruhe-Mülhausen begännen die Ticketpreise für die 2. Klasse bereits bei 29 Euro (ab 49 Euro in der 1. Klasse).

Es gibt täglich je eine Fahrt pro Richtung. Besonderes Augenmerk richteten DB und SNCF auf den Service an Bord. Ein deutsch-französisches Zugteam betreue die Gäste auf der gesamten Reise. Gäste in der 1. Klasse profitierten bei internationalen Verbindungen mit einer Reisezeit von mehr als einer Stunde von einem exklusiven Servicepaket, zu dem auch ein Imbiss gehöre.

Seit der Betriebsaufnahme des Hochgeschwindigkeitsverkehrs im Juni 2007 hätten rund sechs Millionen Fahrgäste zwischen beiden Ländern die Bahn als bequeme und umweltfreundliche Alternative zum Flugzeug gewählt. 2011 konnten vier Prozent mehr Fahrgäste im Vergleich zum Vorjahr begrüßt werden. Immer mehr Gäste entschieden sich demnach dafür, mit der Bahn direkt von Stadtzentrum zu Stadtzentrum zu reisen. Ihren Marktanteil habe die Bahn deshalb auch 2011 weiter ausgebaut: Auf der Verbindung Stuttgart-Paris sei der Zug mit 56 Prozent klarer Marktführer gegenüber dem Flugzeug. Zwischen Frankfurt (Main) und Paris betrage der Marktanteil gut 25 Prozent.

Der deutsch-französische Hochgeschwindigkeitsverkehr erreiche außerdem hervorragende Kundenzufriedenheitswerte, wie eine Studie des Marktforschungsinstituts TNS Sofres aus dem Juli 2010 zeige: Neun von zehn Fahrgästen seien mit dem Angebot sehr zufrieden oder zufrieden, 92 Prozent lobten die Freundlichkeit der deutsch-französischen Teams an Bord, und 97 Prozent der Gäste würden das Angebot weiterempfehlen.

www.deutschebahn.com

Foto: Deutsche Bahn AG

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