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Marketingplan Ruhr Tourismus: Mehr Gäste durch mehr Geld

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Die Übernachtungszahlen in der Metropole Ruhr sollen in den kommenden Jahren jährlich um mindestens fünf Prozent zulegen, gleichzeitig soll das zur Verfügung stehende Marketingbudget durch die Bündelung von Kräften um fünf Prozent angehoben werden.

Auch die Auslastung der Freizeit- und Kultureinrichtungen sowie der Bereich Tagungs- und Kongresstourismus sollen sich jährlich um fünf Prozent erhöhen. Diese quantitativen Ziele hat sich die Ruhr Tourismus GmbH (RTG) in enger Zusammenarbeit mit regionalen Partnern im neu vorgestellten Marketingplan gesteckt. Mit einer Gültigkeit von 2012 bis 2016 erkläre der Plan die Richtung für die touristische Entwicklung und das künftige touristische Marketing. Ziel sei es dabei, die Kräfte in der Region zu bündeln und möglichst viele Synergien zu erzeugen. Als Grundlage dienten umfangreiche empirische Analysen aus den Jahren 2009 bis 2011. So seien unter anderem über 2.000 Interviews mit Übernachtungsgästen in der Region geführt worden

Als Topthema werde die Industriekultur im Mittelpunkt der künftigen Marketingaktivitäten stehen. Um potenzielle Gäste darüber hinaus für eine Reise in die Region zu motivieren, würden die Themen Kulturreisen, Events, Shopping und Städtereisen das Hauptthema Industriekultur begleiten. Außerdem böten die Themen Kulinarik und Rad fahren großes Potenzial für die kommenden Jahre. Der Bereich Meetings, Incentives, Conventions and Events (MICE) werde künftig als gesondertes Projekt im Marketing berücksichtigt.

Als wichtigste Zielgruppen wurden gebildete Best Ager, Junge Leute und Familien mit jungen Kindern identifiziert. Passende Marketingmaßnahmen sollen besonders in den Primärmärkten Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Niedersachsen und Niederlande umgesetzt werden. Zu den Sekundärmärkten gehören Großbritannien, Frankreich, Österreich, Schweiz und Belgien. Beobachtet werden die Zukunftsmärkte Osteuropa mit Polen und Russland, Asien mit China sowie Nordamerika.

Um gezielt die Maßnahmen umsetzen zu können, werde in Zukunft verstärkt mit strategischen Partnern kooperiert. Zu den internen Partnern in der Region gehörten die lokalen Tourismusmarketing-Organisationen, der Regionalverband Ruhr, die Industrie- und Handelskammern, die Wirtschaftsförderung Metropole Ruhr und die Kultur Ruhr GmbH. Außerhalb werde man mit der Deutschen Zentrale für Tourismus, dem Deutschen Tourismusverband, dem Deutschen ReiseVerband, dem Internationalen Bustouristik Verband, dem Tourismus NRW und der Gütegemeinschaft Buskomfort die Zusammenarbeit intensivieren.

www.ruhr-tourismus.de

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